Yoga & Ayurveda-Yoga. Der feine Unterschied

Hast du dich schonmal gefragt was überhaupt genau Yoga und Ayurveda-Yoga unterscheidet? Es gibt sicherlich viele Feinheiten. Heute möchte ich dir eine davon vorstellen. 

Im Yoga haben wir oft einen festen Stundenablauf. Dieser besteht meist aus: 

Einleitung 
Aufwärmen
Vorbereitung der Peak-Asana
Cool-Down
Entspannung

Wir praktizieren feste Abfolgen wie z.B. den Sonnengruß oder einen bestimmten Flow. Es gibt Stunden mit dem Fokus auf bestimmte Asana-Gruppen wie z.B. Stehhaltungen und meist werden Asanas auch untereinander ausgeglichen. Auf eine Rückbeuge folgt eine Vorbeuge etc. Oft haben wir von jeder Asana-Familie (Übungen im Sitzen, Stehen, Liegen, Twist…) etwas dabei. Die klassische Yogastunde dauert meist 75 – 90 Minuten. Durch diesen Stundenablauf wirken die meisten Klassen -im besten Fall- ausgleichend.

Das ist wunderbar – doch es geht eben noch tiefer und individueller. Genau dann wenn wir uns die Frage stellen: was brauche ich grade bzw. was brauchen meine Teilnehmerinnen? 

Aus ayurvedischer Sicht ist es so, dass wir die einzelnen Asanas auf die Elemente und Doshas ausrichten können und somit eine sehr konkrete Wirkung erzielen können. Was macht diese Asana mit meiner Dosha-Energie, mit meinem Verdauungsfeuer, generell mit meiner mentalen und körperlichen Balance? Bzw. was brauchen meine Teilnehmerinnen eigentlich grade? Was ist im Außen da (Tageszeit, Jahreszeit, Leistungsdruck, Stress, Unruhe, Belastung)? 

Als Beispiel: Du stehst morgens auf und fühlst dich total müde und schlapp. Die Stabilität und Schwere von Kapha ist stark spürbar. Eine Standard-Yogapraxis gibt dir hier vielleicht etwas Bewegung doch um deine Energie wirklich anzuheben wäre es nachhaltiger Asanas zu wählen, die Kapha-reduzierend wirken und somit deine Energie für den Start in den Tag anzuheben. Wenn du hingegen am Abend Probleme hast in die Ruhe zu kommen wäre es eher kontraproduktiv stark aktivierende Asanas zu praktizieren sondern eine erdende Praxis einzuladen. 

Es geht also nicht darum, möglichst viel und lang zu praktizieren sondern mehr darum wahrzunehmen: was braucht mein Körper, was brauche ich eigentlich heute. Das ist die Basis. Da jede einzelne Asana für sich wirkt bedeutet das auch, dass wir nicht 15 verschiedene Übungen brauchen sondern vielleicht nur 3 oder 4 um den gewünschten Effekt zu erzielen. Das macht Ayuveda-Yoga so unglaublich alltagstauglich und frei. Als Yogalehrerin kannst du das für dich selbst ausprobieren und deine Teilnehmerinnen da hinführen. Somit ist die Wirkung von Yoga einfach so viel mehr spürbar. 

Wir erfahren, was es bedeutet wirklich mal hinzuspüren was gebraucht wird statt einfach loszulegen. 

Wie du all das für dich und für deine Arbeit als Yogalehrerin umsetzen kannst erfährst du in meiner Fortbildung „Ayurveda trifft Yoga“.

Die Grundlage bildet das Basis-Modul. In diesem lernst du unter anderem die Elemente, einzelnen Bioenergien (Doshas) und die Wirkung der Asanas auf die Doshas kennen. Außerdem schauen wir uns Ayurveda-Yoga im Jahresrhythmus und Tagesrhythmus an. Es gibt Praxisbeispiele und du kommst direkt in die Umsetzung für dein erstes eigenes “Ayurveda trifft Yoga” Angebot.

Wenn du zusätzlich zum Basis-Modul noch tiefer gehen möchtest, stehen dir 3 vielfältige Wahlmodule zur Verfügung. Diese umfassen die Themen Ayurveda-Yoga im Lebensrhythmus, Personal Ayurveda und Ayurveda-Yogatherapie. Hört sich gut an? Dann komm gerne mit dazu! Unter dem Link findet du alle Infos und kannst dich anmelden. So schön, wenn du dabei bist. 

Herzliche Grüße

Nina

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